Die Channel-Woche:

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 30 für Diskussionsstoff im Schweizer Channel.
 
Heinz Herren gibt sein Amt ab
Nach 17 Jahren bei Swisscom, davon über zehn Jahre als Mitglied der Konzernleitung, hat sich Heinz Herren entschieden, die Leitung des Unternehmens­bereichs IT, Network & Infrastructure per 1. Februar 2019 abzugeben. Er werde sich künftig im Auftrag von Swisscom-CEO Urs Schaeppi strategischen Projekten widmen und sich nebst bestehenden auch für weitere Verwaltungsratsmandate engagieren, teilte der Telco mit. Nachfolger von Herren als Mitglied der Konzernleitung, CIO und CTO wird ab Februar 2019 Christoph Aeschlimann.
 
Stadt Zürich wählt ihre SAP-Dienstleister
Die OIZ, die Informatikabteilung der Stadt Zürich, hat in einer Ausschreibung vom März dieses Jahres in mehreren Losen Standardlieferanten für SAP-Dienstleistungen für die nächsten Jahre gesucht. Nun wurden die Zuschläge veröffentlicht. Je nach Los gab es zwei bis fünf Zuschläge, so dass insgesamt 18 Unternehmen einen oder mehrere Zuschläge erhielten. Diese werden sich in Zukunft innerhalb der Lose untereinander nochmal um die konkreten Aufträge streiten müssen. Die Vertragslaufzeit beträgt vorerst vier Jahre, kann aber vor Ablauf um maximal weitere vier Jahre verlängert werden.
 
Littlebit stellt sich neu auf
Der Hünenberger Distributor Littlebit macht sich mit einer neuen Organisationstruktur fit für weiteres Wachstum. Schon in diesem Jahr beabsichtige man einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Franken zu erwirtschaften. Das rasante Wachstum – vor zwei Jahren lag der Jahresumsatz noch bei 363 Millionen Franken – sei der Grund, warum das Gruppenmanagement erweitert werde.
 
Microsoft schafft Stelle für Ver­mark­tung der Schweizer RZ
Microsoft wird bekanntlich ab 2019 Cloud-Services wie Microsoft Office 365, Azure und Dynamics 365 aus zwei Rechenzentren in der Schweiz anbieten. In diesem Zusammenhang schafft Microsoft Schweiz die Stelle des Cloud Leads. Diese wurde Anfang Juli mit Primo Amrein besetzt. In dieser Rolle ist er verantwortlich für den Ausbau der Services Roadmap und die Vermarktung der zwei Schweizer Datacenter.
 
Sicherheitsloch in Netzwerkgeräten bedroht fast alle Unternehmen
"DNS Rebinding" ist eine an sich schon seit 2008 bekannte Methode, durch die Angreifer Geräte in einem Netzwerk in ihre Gewalt bringen können. Anscheinend geriet diese Methode in den Jahren seither wieder etwas in Vergessenheit. Im Juni dieses Jahres erregten dann neue Berichte etwas Aufmerksamkeit, die zeigten, dass durch DNS Rebinding viele Consumer-Devices wie smarte Lautsprecher und ähnliches gekapert werden können.
 
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