Matrix42 will Umsatz über Partner weiter steigern

Der Anbieter von Workplace-Management-Lösungen Matrix42 zeigt sich zufrieden mit dem ersten Halbjahr 2018. Insbesondere im Ausland hätten sich die Geschäfte gut entwickelt, schreibt der deutsche Anbieter in einer Mitteilung. "Noch nie in der Geschichte des Unternehmens haben wir so viel Umsatz ausserhalb der DACH-Region erwirtschaftet. Der internationale Umsatz liegt 160 Prozent über Plan", freut sich CEO Oliver Bendig. Im ersten Halbjahr 2018 hat das Unternehmen seine Geschäftstätigkeiten in Italien und Polen gestartet. Für das zweite Halbjahr sei eine weitere Expansion in Osteuropa geplant.
 
Detaillierte Geschäftszahlen gibt Matrix42 nicht bekannt, teilt aber mit, nach der Übernahme des Endpoint-Security-Spezialisten EgoSecure im Juni mehr als 5000 Kunden zu zählen und über sechs Millionen Arbeitsplätze zu verwalten. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 350 Mitarbeitende. In der Schweiz hat der Anbieter in den vergangenen Monaten personell ausgebaut. Der Umsatz in der Region Alps (Österreich und Schweiz) sei im Jahresvergleich um 28 Prozent gestiegen, geht aus der Mitteilung hervor. Als Neukunde hierzulande nennt Matrix42 den Kanton Basel Stadt.
 
In einem Gespräch mit inside-channels.ch im Frühling sagte Bendig, dass Matrix42 das Geschäft über Partner stark ausbauen wolle. 61 Prozent des Umsatzes im ersten Halbjahr wurden vom Channel eingebracht. 2020 sollen es gemäss Mitteilung 80 Prozent sein.
 
Etwa zwei Drittel des Gesamtumsatzes erwirtschaftet Matrix42 über integrierte Lösungen wie Service- oder Unified-Endpoint-Management. Aber auch das Consulting-Geschäft, das mittlerweile rund 20 Prozent des Umsatzes ausmache, wachse. Im Security-Bereich gebe es eine immer grössere Nachfrage nach integrierten Lösungen. Deshalb wolle sich das Unternehmen im zweiten Halbjahr "intensiv mit der weiteren Integration der Endpoint-Security-Lösungen in unser Portfolio beschäftigen", so Bendig in der Mitteilung. Neben der Übernahme von EgoSeucure habe man das Security-Portfolio auch durch Partnerschaften mit SyncDoc und EnSilo gestärkt. (kjo)