Digitec bleibt die Nummer 1

Die Top-10 der B2C-Onlineshops. (Quelle: Carpathia)
Carpathia hat erneut die grössten Onlineshops der Schweiz ermittelt. Die chinesischen Händler Aliexpress und Wish können hierzulande ihren Umsatz verdoppeln.
 
Die E-Commerce-Spezialisten von Carpathia haben erneut die umsatzstärksten Onlineshops des letzten Jahres in der Schweiz ermittelt. Gut sieben Prozent des Detailhandelsumsatzes stammt aus dem Online-Geschäft. Im Bereich Elektronik liegt der Anteil bei über 30 Prozent.
 
2017 legten allein die zehn umsatzstärksten B2C-Onlineshops über 630 Millionen Franken zu. Diese Zunahme sei höher als der Umsatz des grössten Shopping-Centers in der Schweiz, schreibt Carpathia.
 
Die fünf grössten Onlinehändler im B2B-Bereich konnten vergangenes Jahr allesamt ihren Umsatz steigern. Angeführt wird die B2B-Rangliste von Elektro-Material.ch mit einem Umsatz von 298 Millionen Franken. Weiterhin stark unterwegs ist Competec mit Brack und Alltron, schreibt Carpathia. Gemäss Schätzung setzte der B2C-Shop Brack 283 Millionen Franken um und der B2B-Händler Alltron 220 Millionen Franken. Damit stieg der Umsatz der beiden Onlineshops zusammen von 442,5 Millionen Franken im Jahr 2016 auf 503 Millionen Franken.
 
Die Rangliste im B2C-Bereich wird erneut angeführt von Digitec. Der Consumer-Elektronik-Händler steigerte seinen Umsatz von 602 Millionen
Die umsatzstärksten Onlinehändler im B2B-Bereich. (Quelle: Carpathia)
Franken auf 690 Millionen Franken. Dahinter folgen Zalando und Amazon. Beide Shops konnten in der Schweiz stark wachsen.
 
Ein Trend der vergangenen Jahre setzt sich eindeutig fort: Digitale Vertriebsplattformen aus China sind bei den Schweizern beliebt. Die chinesischen Händler verbuchen hierzulande immer mehr Umsatz. Aliexpress verdoppelte laut Schätzung den Umsatz auf 280 Millionen Franken und ist damit umsatzstärker als beispielsweise Microspot oder Galaxus. Wish konnte gar um 140 Prozent zulegen. Nach 50 Millionen Franken Umsatz im Jahr 2016 verbuchte der chinesische Händler letztes Jahr bereits 120 Millionen Franken Umsatz. (kjo)