In Zürich erhalten heute 540 ICT-Lehr­abgänger ihr Zeugnis

Heute findet die Berufsabschlussfeier des Zürcher Lehrbetriebsverband ICT statt. Insgesamt 540 neue ICT-Berufsleute dürfen ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder Berufsattest (EBA) entgegennehmen. Dies sind etwas weniger als vor einem Jahr.
 
93 der Absolventen haben "im Rang" abgeschlossen, das heisst mit einem Gesamtdurchschnitt von 5,3 und mehr. Das entspricht 17 Prozent der EFZ-Empfänger. "Das freut uns als Berufsverband sehr, denn die Qualität der Ausbildung ist für die berufliche Entwicklung sehr wichtig", schreibt ICT-Berufsbildung Schweiz heute in einer Mitteilung.
 
Die heutigen Grundbildungsabsolventen sind die morgigen Spezialisten in den Betrieben. Die meisten von ihnen packen sofort die nächsten Ausbildungen im tertiären Bereich an. In rund vier Jahren werden über zwei Drittel davon einen weiteren formalen Abschluss oder ein Industriezertifikat erlangen, wie bisherige Statistiken und Umfragen zeigen.
 
Der Frauenanteil bleibt unter den Absolventen mit sieben Prozent niedrig. Unter den Mediamatikern ist er, wie auch schon in den Vorjahren, mit 34 Prozent deutlich höher.
 
Im Jahr 2018 gibt es neun Gesamtbeste: Insgesamt sieben junge Menschen haben die vierjährige Berufslehre mit BMS-Abschluss mit einer Gesamtnote von 5.7 abgeschlossen. Und die verkürzte, zweijährige Way-Up-Lehre haben zwei Abgängerinnen mit der note 6.0 abgeschlossen. Die beiden Kandidatinnen erhielten zudem eine 6.0 für ihre individuelle praktische Arbeit (IPA), das "Gesellenstück".
 
Insgesamt seien die IPAs dieses Jahr sehr erfreulich gewesen, wie ICT-Berufsbildung weiter schreibt. 73 Absolventen haben für ihre IPA eine Note von 5.5 oder besser erreicht. (kjo)