IBM senkt die Preise von Cloud-Angeboten

Gleich für drei Cloud-Angebote hat IBM innerhalb einer Woche die Preise gesenkt oder zumindest ausdifferenziert. Die Kunden von Watson Discovery, WebSphere und IBM Virtual Server kommen in den Genuss der günstigeren Konditionen, wie 'The Register' berichtet.
 
Die KI-gestützte Analytics-Lösung Watson Discovery erhält eine differenziertere Preisstruktur und die Premium-Version sei signifikant vergünstigt worden, verspricht Deepika Devarajann, Senior Offering Manager Watson Products, in einem Blogpost. Allerdings werden die User der Gratisversion Lite Free künftig auf 1000 Dokumente und 200 News-Anfrage pro Monat limitiert.
 
Kunden, die WebSphere auf einer IBM Public Cloud hosten, können nun Zugang über ein monatliches Prepaid-Abo erwerben, wie ebenfalls einem Blogbeitrag zu entnehmen ist.
 
IBMS virtuelle Serverinstanzen (VSI) können künftig granular auf die Minute genau abgerechnet werden. Dies richtet sich an Kunden, die ihre VSI nicht ständig benötigen, aber das Herunterfahren und Starten neuer Instanzen als zu umständlich empfinden. Die Funktion befinde sich derzeit in der Beta-Phase und sei nur in ausgewählten Regionen verfügbar, wie Offering Manager Steve Harrington schreibt.
 
Ansonsten werden die Angebote auch in der Schweiz angepasst, wie IBM-Pressesprecherin Susan Orozco auf Anfrage von inside-channels.ch erklärt. Die erwähnten Aussagen in den Blogs fänden grundsätzlich in allen Märkten zur Anwendung, so Orozco. (ts)