VR-Konditionen der AR Informatik werden angepasst

Vor rund zwei Jahren hatten Kantonsräte von Appenzell Ausserrhoden das Unternehmen AR Informatik, das je zur Hälfte in Besitz von Kanton und Gemeinden ist, unter die Lupe genommen. Sie bemängelten damals die Höhe der Verwaltungsrats-Honorare und die Grösse des Aufsichtsgremiums.
 
An der diesjährigen Generalversammlung wurde nun ein Auftrag der letztjährigen GV umgesetzt: Der VR-Präsident erhält neu 24'000 Franken pro Jahr statt wie bislang 30'000 Franken. Die Entschädigung der Vizepräsidentin und der übrigen Mitglieder wird in einer Übergangslösung belassen. Ab 2019 soll – so sieht es ein Gesetzesentwurf vor – der Verwaltungsrat von neun Personen auf fünf reduziert werden. Danach werden die Honorare des Vizepräsidenten und der weiteren Mitglieder angehoben.
 
Man sei danach rund 6000 Franken unter dem heutigen Gesamthonorar, erklärt CEO Johannes Dörler auf Anfrage von inside-channels.ch. Dieses beträgt nach unserer Rechnung heute 66'000 Franken. Man habe eine Studie bei der Hochschule St. Gallen in Auftrag gegeben, laut der man mit den neuen Entschädigungen etwa im Branchenschnitt liege, so Dörler.
 
Angepasst werden zudem die Sitzungsgelder: Neu betragen sie pro Stunde 200 Franken statt wie bislang 275 Franken.
 
AR Informatik hat im letzten Jahr einen Umsatz von 15 Millionen Franken und einen Gewinn von 256'000 Franken verzeichnet, wie das Unternehmen an der GV bekannt gab. (ts)