Keine Massenent­lassung bei T-Systems Schweiz

Aber "laufende Transformation" wird weitere Stellen kosten.
 
Der deutsche Systemintegrator und Outsourcer T-Systems will in den nächsten drei Jahren weltweit rund 10'000 Stellen abbauen. Das sind mehr als ein Viertel aller Stellen beim paneuropäischen IT-Dienstleister.
 
Der massive Stellenabbau betrifft vor allem Deutschland sowie die grossen osteuropäischen Produktionsstandorte, so T-Systems-Schweiz-Chef Stefano Camuso heute in einem kurzen Telefon mit inside-channels.ch. "Die Transformation wird auch in der Schweiz Stellen kosten," sagt Camuso. Allerdings seien die Verhältnisse ganz anders als in Deutschland oder an den Produktionsstandorten. Ausserdem habe T-Systems Schweiz zur Zeit auch rund 20 Stellen offen und bildet weiterhin Lehrlinge aus, betont der Manager, der vor einem Jahr von Avaya zu T-Systems geholt wurde. Camuso: "Massenentlassung ist bei T-Systems Schweiz kein Thema."
 
Wieviele Mitarbeitende bei T-Systems Schweiz vom laufenden Umbau des IT-Dienstleisters betroffen sein werden, lässt sich gemäss Camuso zur Zeit noch nicht quantifizieren. Der deutsche IT-Dienstleister beschäftigt heute in der Schweiz 600 Mitarbeitende an vier Standorten. (hc)