Stabwechsel bei Quickline

Nicolas Perrenoud (links) und Frédéric Goetschmann.
Goetschmann übernimmt den CEO-Posten. Perrenoud tritt ab, bleibt aber als CEO des neuen Unternehmens Nexora im engen Quickline-Umfeld.
 
Ab dem 1. Juli hat der Bieler Service Provider Quickline einen neuen Chef: Der bisherige Finanzchef und stellvertretende Geschäftsleiter Frédéric Goetschmann übernimmt den Posten des CEO. Der gegenwärtige Chef Nicolas Perrenoud tritt ab und wird CEO des neugegründeten Unternehmens Nexora.
 
Goetschmann arbeitet schon seit 2010 für Quickline. Davor war er laut Quickline mehrere Jahre lang für verschiedene Klein- und Grossunternehmen tätig.
 
Als Perrenoud 2010 sein Amt antrat, war Quickline noch ein regionaler ISP mit rund 30 Mitarbeitenden. Heute hat das Unternehmen rund 160 Angestellte und arbeitet als Service Provider für 23 Partnerunternehmen im Quickline-Verbund. Laut eigenen Angaben ist Quickline gegenwärtig der drittgrösste TV- und viertgrösste Internet- und Telefonie-Provider der Schweiz.
 
Das in Zukunft vom bisherigen Quickline-CEO Perrenoud geleitete Unternehmen Nexora wurde von Quickline und dem Managementteam von Nexora gegründet. Es soll laut Quickline vieles übernehmen, "das Quickline bisher durch internationale Firmen umsetzen liess." Ein Fokus sei dabei die Weiterentwicklung der TV-Plattform und die Umsetzung einer "OTT-Strategie" basierend auf einem Second Brand von Quickline.
 
Bei OTT (Over-the-top-Content) geht es um ISP-unabhängige Online-Video- oder -Audioangebote à la Netflix. Ein solches Angebot könnte also auch von Kunden ausserhalb des Quickline-Verbunds abonniert werden. (hjm)