FHNW schafft Institut für Interaktive Technologien

Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat ein Institut für Interaktive Technologien gegründet. Hier sollen Nutzerperspektive und Visualisierungsstrategien ins Zentrum der Softwareentwicklung gerückt werden, wie die Fachhochschule in einer Mitteilung schreibt. Man reagiere damit nicht nur auf die steigende Studierendenzahl in der Informatik, sondern auch auf die steigenden Anforderungen und neuen Themenfelder der IT.
 
Das rund 25-köpfige, interdisziplinäre Team arbeitet in den Forschungsgruppen Design und Technology, Computer Graphics sowie Requirements Engineering. Sie sollen Fragen an der "Schnittstelle von Technik und Mensch" bearbeiten: Wie interagieren Mensch und Maschine? Wie unterstützt man Nutzer durch Interface- und Interaktionslösungen? Wie gewinnt man Erkenntnisse durch intelligente Datenvisualisierungen? Welche Anforderungen haben User, Wirtschaft und Gesellschaft? Auch die Forschung zu VR und AR ist im neuen Institut angesiedelt.
 
Leiterin wird Doris Agotai, die seit acht Jahren die Forschungsgruppe Design und Technology führt. "Das Design ist heute ein kritischer Erfolgsfaktor digitaler Anwendungen", kommentiert die promovierte Architektin die Schwerpunktsetzung des Instituts. (ts)