Interne Untersuchung: Symantec-Aktie purzelt und fängt sich

Am letzten Donnerstag fiel die Aktie von Symantec um fast 30 Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass bei der US-amerikanischen Security-Firma eine interne Untersuchung eingeleitet worden ist. Die "Bedenken" eines ehemaligen Angestellten hatten zu diesem Schritt geführt, wie 'CNBC' berichtet. Es solle dabei aber weder um Sicherheitslücken oder Probleme mit der Software noch um Nutzerdaten von Kunden gehen, wie Cynthia Hiponia, Vice President for Investor Relations, beteuerte. Allerdings konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Untersuchung die vergangenen Finanzergebnisse beeinflusst.
 
Am Montag nun hat Symantec eine Telefonkonferenz durchgeführt, um mehr Informationen zu präsentieren. Laut 'CNBC' wurden dabei allerdings nicht mehr Preis gegeben, als die Untersuchung selbst einzuräumen. Symantec-CEO Greg Clark erklärte während der Konferenz, dass Führungskräfte "keine Fragen zur Untersuchung beantworten können", und wies Investoren an, eine vorbereitete Erklärung zu lesen. Darin heisst es, man habe sich freiwillig an die US-Börsenaufsicht gewandt und auf die interne Untersuchung hingewiesen. Man erwarte zum jetzigen Zeitpunkt keine nachteiligen Auswirkungen auf die bisherigen Finanzabschlüsse. Aber es wird darin auch eingeräumt: "Die Untersuchung befindet sich in einem frühen Stadium und das Unternehmen kann weder die Dauer noch das Ergebnis der Untersuchung vorhersagen."
 
Stattdessen fokussierten sich die Symantec-C-Levels während der Konferenzschaltung auf Statements zum laufenden Fiskaljahr, so 'CNBC'. Die Aktie fing sich indes etwas und legte zwischenzeitlich wieder von 19 Dollar auf rund 22 Dollar zu. (ts)