Bedag schreibt 2017 ein Glanzresultat

Wie auch in den Vorjahren verdiente der Berner IT-Dienstleister 2017 gutes Geld. Der Umsatz sank mit dem Verkauf der KiSS-Software unter die 100-Millionen-Franken-Grenze.
 
Mit dem Verkauf der KiSS-Software an Diartis Anfang 2017 sinkt der Umsatz von Bedag unter die 100-Millionen-Franken-Grenze: 2017 betrug der Umsatz des Berner IT-Dienstleisters noch 90,6 Millionen Franken nach 100,2 Millionen Franken im Jahr 2016. Gleichzeitig aber erwirtschaftete Bedag einen Gewinn von elf Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung heisst. Man weise damit das zweithöchste Ergebnis in der fast 30-jährigen Firmengeschichte aus, schreibt der zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Berns befindliche IT-Dienstleister. Schon im Vorjahr war von einem Rekordergebnis die Rede.
 
Zudem muss man wissen, dass ein wichtiger Umsatzträger des kantonseigenen Unternehmens in der Kritik steht. So verlangt eine Interpellation von Anfang Jahr von der Berner Regierung eine Erklärung für die freihändige Vergabe eines Auftrags vom Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern (KAIO). Es handelt sich um ein Auftragsvolumen dass 2017 noch 37 Millionen Franken zum Umsatz beitrug. 2018 und 2019 werden es jährlich rund 44 Millionen Franken sein.
 
Bedag vermeldet zudem noch einmal, dass 2017 sein langjähriger CEO Peter Schmutz durch Felix Akeret ersetzt wurde. Ausserdem habe man wiederum die Anzahl der Lernenden erhöht. Aktuell beschäftige Bedag rund 370 Mitarbeiter, von denen 28 in der Ausbildung seien. (vri)