Abraxas erhält Zuschlag für Lehrplan-21-taugliche Berner Schulinformatik

Eine Studie der Stadt Bern hatte 2016 festgehalten, dass zum einen die bestehende Informatik-Infrastruktur base4kids (b4k) der Stadtberner Schulen technologisch veraltet und überholt sei. Zu andern gelte es, "höhere Anforderungen aus dem Lehrplan 21 in Bezug auf elektronisch unterstütztes Lernen (E-Learning) und der Cloud-Kompatibilität" zu berücksichtigen.
 
Ergo soll die IT-Infrastruktur abgelöst werden und es wurde auf simap im offenen Verfahren eine "b4k2"-Lösung ausgeschrieben. Diese soll E-Learning beinhalten, inklusive Benutzer- und Kursverwaltung, Rollen- und Rechtevergabe, Kommunikationsmethoden und -Werkzeuge sowie Datenablage. Dazu das umfassende Management der verwendeten Devices plus 7'684 Tablets für den Einsatz in den Volksschulen. Nicht zuletzt sei in der Offerte sei zu klären, ob ein Housing oder Hosting vorgeschlagen werde.
 
Nun ist der Zuschlag für Konzeption, Umsetzung, Einführung und Betrieb erteilt worden an Abraxas für 13'692'000 Franken und über sechs Jahre. Es geht um 12'397 User und die Betriebskosten über fünf Jahre sind in dieser Summe eingeschlossen. Gerechnet worden war in der städtischen Studie mit "Kosten im Umfang von zehn bis 18,3 Millionen Franken über fünf Jahre".
 
Es waren drei Angebote für diese Ausschreibung eingegangen, welche den Preis mit 40 Prozent gewichtete.
 
"base4kids2" ist auch der Name eines schulischen "Gesamtprojekts" der Stadt Bern und beinhaltet auch eine flächendeckende Abdeckung aller Schulhäuser und Kindergärten der Stadt Bern mit WLAN mit zugehöriger Netzanbindung der Standorte. (mag)