Trivadis übernimmt deutschen Java-Spezialisten

Trivadis will sein Java-Portfolio stark ausbauen.
 
Trivadis hat seinen "Zusammenschluss" mit dem Mannheimer Unternehmen Orientation in Objects (OIO) bekannt gegeben. Konkret handelt es sich dabei um eine Übernahme von OIO durch Trivadis, wie die Trivadis-Sprecherin Ivana Leiseder gegenüber inside-channels.ch bestätigte. Jedoch sei die Übernahme "partnerschaftlich betont". OIO beschäftigt laut Leiseder rund 30 Mitarbeitende. Die vor allem im DACH-Raum und Dänemark starke Schweizer Softwareschmiede Trivadis wird nach der Übernahme rund 680 Mitarbeitende haben.
 
Orientation in Objects soll in Zukunft der "Trivadis Java-Hub" im Rhein-Main-Neckar-Raum sein. "Der Trivadis Java-Hub soll sowohl ein ganz neues Potential für die Kunden beider Unternehmen bieten als auch als interne Know-how-Schmiede im Bereich Java und agile Software-Entwicklung an den Start gehen. Dies gilt insbesondere für die Rhein-Main-Region und das Rhein-Neckar-Dreieck, aber letztlich auch für die gesamte DACH-Region", kommentiert Urban Lankes, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Trivadis.
 
Gemäss den Plänen von Trivadis soll OIO auch das Portfolio im Java-Umfeld ausbauen. Und sein Java-Know-how im Gesamtunternehmen verbreiten. Es sei bereits beschlossen, so Trivadis, durch Coaching-on-the-Job die hauseigene Ausbildung von Java-Entwicklern und -Beratern im Rahmen eines umfangreichen Trainee-Programms zu fördern. Das Programm werde in diesem Herbst starten.
 
Der Geschäftsführer von OIO, Dirk M. Sohn, bleibt an Bord. Zusammen mit ihm soll aber Michael Cocheteau, der bisher für den Bereich Software-Entwicklung der Trivadis-Standorte Stuttgart und Frankfurt zuständig war, das Zusammenwachsen der beiden Unternehmen am Standort Mannheim "federführend begleiten", so Trivadis. (Hans Jörg Maron)