Sage stagniert in der Schweiz und wertet indirekten Vertrieb auf

In der Schweiz habe man während der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rund 800 neue Kunden gewinnen können, schreibt Sage in einer Mitteilung. Der Umsatz ist hierzulande aber stagniert, wie man der Mitteilung entnehmen kann, auch wenn die wiederkehrenden Erträge um sieben Prozent zulegen konnten.
 
Das umsatzstärkste Produkt war in der Schweiz Sage 50. Es brachte dem Unternehmen die Hälfte des Umsatzes ein, wie Patrick Ottiger, der Kommunikationsverantwortliche von Sage, auf Nachfrage von inside-channels.ch erklärt.
 
Ottiger äussert sich auch zur Vertriebsorganisation und bestätigt, dass neu eine Abteilung unter der Leitung von Thomas Hersche für das direkte Geschäft verantwortlich sei. Desweiteren gibt es in der dreiteiligen Vertriebsstruktur eine Abteilung für indirekte Geschäfte und eine für das Business Development. Der interne Veränderungsprozess sei aber noch nicht abgeschlossen und deshalb Einzelheiten noch nicht bekannt, so Ottiger.
 
Die globalen Zahlen
Global weist Sage für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 2018 einen Umsatz von umgerechnet 1,23 Milliarden Franken aus. Damit konnte die britische Softwarefirma den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,3 Prozent steigern. Der Gewinn sank leicht um 0,7 Prozent auf rund 300 Millionen Franken. (ts)
 
Korrigenda 9.5.2018: In einer ersten Fassung hiess es im Titel, Sage baue den Direktvertrieb auf. Das war nicht korrekt, es ist ein Ausbau. Das indirekte Geschäft gab es schon, es wird "gestärkt".