Cisco lässt die Marke Spark verschwinden

"Spark Meetings ist tot. Lang lebe Webex Meetings", so die Ankündigung von Cisco. Der UCC-Anbieter lässt die Marke "Spark" verschwinden und integriert die Applikation in das Webex-Portfolio. Zuvor konnte man sich nur an einem Spark-Meeting via der Cisco-Spark-App beteiligen und Webex-Meetings verlangten die Webex-App. Es gab zwar Workarounds, aber dann standen den Usern nicht alle Funktionen zur Verfügung, so Jonathan Rosenberg, bei Cisco für das Collaboration-Portfolio verantwortlich, in einem Blogeintrag. Mit der neuen Integration werde "alles vereinfacht".
 
Als "Webex Teams" ist Spark nun Teil des Portfolios, zu dem auch "Webex Meeting" und ein neuer "Assistant" sowie Hardware gehören. Ende des Jahres will Cisco einen "Share" genannten Adapter auf den Markt bringen, der in ein TV-Gerät gesteckt werden kann, um etwa Dokumente auf den Bildschirm zu übertragen. In einigen Monaten soll auch der neue, KI-basierte Assistent verfügbar sein, dessen Technologie Cisco vergangenes Jahr mit MindMeld übernommen hat. Cisco hat den smarten Assistenten für Spark vergangenen Herbst erstmals angekündigt.
 
Bei den Ankündigungen handle sich um mehr als nur ein Rebranding, so Rosenberg weiter. Man habe viel in die Technik investiert, um die Plattformen auch im Backend zusammenzuführen. Damit verspricht der Hersteller ein einfaches Management und eine verbesserte Sicherheit. (kjo)