T-Systems: Chef reorganisiert, Angestellte wollen mehr Lohn

Der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh will bis 2020 die meisten Bereiche des deutschen Outsourcing-Riesen zurück in die schwarzen Zahlen bringen. Dies sagte er in einem Gespräch mit dem deutschen 'Handelsblatt' (Paywall). Um dies zu erreichen, will er den Riesen, der in der Schweiz ein verhältnismässig kleiner Player ist, ganz neu strukturieren. Wie genau die IT-Tochter der Deutschen Telekom aussehen wird, will er an der Hannover Messe der Öffentlichkeit aufzeigen. Sicher scheint, dass er den Konzern neu nach Produkte- oder Dienstleistungsarten (zum Beispiel Security, SAP-Dienstleistungen oder IoT) gliedern wird.
 
Derweil hat T-Systems Lohnverhandlungen mit der deutschen Dienstleistungsgewerkschatt ver.di aufgenommen. Die Gewerkschaft hat erste Mittagspausen-Aktionen inszeniert. Sie verlangt mindestens 5,5 Prozent mehr Lohn in den nächsten zwölf Monaten. In Deutschland hat sich der Fachkräftemangel angesichts der guten Konjunktur verschärft.
 
Mehr zur Strategie von T-Systems in der Schweiz lesen Sie nächste Woche an dieser Stelle. Stay tuned. (hc)