Zühlke liefert 2017 Rekordumsatz ab

Statt sechs Prozent Umsatzwachstum wie im Jahr 2016 hat die Zühlke Gruppe 2017 den Umsatz um 16 Prozent gesteigert. Konkret sind diesmal 154 Millionen Franken erwirtschaftet worden, im Vorjahr waren es noch 133 Millionen Franken. Allerdings sagt das Unternehmen nach wie vor nicht, wie profitabel es arbeitet, verliert also beispielsweise kein Wort zum Gewinn.
 
Sicher ist gemäss den aus Schlieren mitgeteilten Zahlen aber, dass im letzten Jahr an allen Fronten Zuwächse zu verzeichnen waren. Standen 2016 noch 800 Mitarbeiter an elf Standorten in sechs Ländern auf den Lohnlisten, sind es ein Jahr später bereits 960 Angestellte, also 20 Prozent mehr als im Vorjahr, die sich inzwischen auf zwölf Standorte in sieben Ländern verteilen.
 
Als Treiber des letztjährigen Geschäfts verweist Zühlke darauf, sich bei diversen Kunden mittlerweile als wichtiger Innovationspartner etabliert zu haben. Immer öfter würde man auch in Projekte involviert, die von strategischer Bedeutung seien. Zudem habe man aber auch von den hauseigenen Kompetenzen im Bereich Multichannel-Lösungen profitiert. Hätte dieses Thema doch insbesondere bei Banken, Versicherungen und in der Industrie Einzug gehalten. Schliesslich wird noch auf die Entwicklung von Digitalisierungsstrategien und das schnelle Austesten von Ideen mittels Prototypen bei vernetzten Produkten, Plattformlösungen oder der Nutzung von "Smart Data" als Wachstumsbereiche hingewiesen.
 
Und das Wachstum hält offensichtlich an. Jedenfalls sind laut dem Unternehmen in diesem Jahr – Zühlke wird im April sein 50-jähriges Jubiläum einläuten – bereits weitere gut 40 Mitarbeiter und ein Standort in Hongkong neu hinzugekommen. Für CEO Philipp Sutter ist dieses zweite Tor zum asiatischen Markt ein Zugang zur Drehscheibe der Finanzbranche. Asien sei voller Chancen, erklärt er, zumal hier "schon heute viele unserer Kunden vertreten sind". Aber nicht nur personell und räumlich sei man gut ins Jahr 2018 gestartet. Man wolle auch in diesem Jahr von Zukunftsthemen profitieren und den bereits begonnenen Ausbau etwa der Kompetenzen in Machine Learning, Cyber Security, Blockchain und Mixed Reality vorantreiben, so Sutter. (vri)