Acer Schweiz feiert 20-jähriges Bestehen

Acer zeigt sein Schweizer Service-Center.
Seit 20 Jahre gibt es Acer in der Schweiz. Gestartet hat der PC-Hersteller hierzulande mit einem fünfköpfigen Team, das inzwischen auf 55 Mitarbeitende gewachsen ist. Darunter befindet sich ein Dutzend Techniker, die sich um die Reparaturen kümmern. Auf den lokalen Service und Support ist man offensichtlich stolz. "Solange ich verantwortlich bin, soll der Service auch hier bleiben", erklärt Country-Manager Thomas Berli anlässlich einer Führung durch den Hauptsitz in Dietikon.
 
Durch die Hände der zwölf Techniker gehen um die 400 Geräte pro Woche, in der Hochsaison, etwa nach dem Weihnachtsgeschäft, können es 750 sein, führt Luca Deppeler, verantwortlich für den Service, aus. Ersatzteile kommen aus einem grossen Lager in Polen. 95 Prozent der Ersatzteile seien somit innert maximal zwei Tagen in der Schweiz verfügbar.
 
Gaming und Schulen als Hoffnungsschimmer im PC-Markt
Der gesättigte PC-Markt macht auch Acer zu schaffen. Monat für Monat, so Berli, liegt der Markt im Minus. Acer hat bekanntlich vor einigen Jahren das Business-Modell geändert und aufgehört, über sehr tiefe Preise Marktanteile zu gewinnen. Dies zeigt sich auch an den Neuheiten, die der Konzern an der IFA in Berlin vorgestellt hat. So zeigte der Hersteller beispielsweise ein Convertible, das für rund 1700 Franken auf den Markt kommt.
 
Wachstumschancen in der Schweiz sieht Acer unter anderem im Gaming-Bereich. Hier seien die Kunden bereit, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Lohnenswert bleibe auch der Bildungsbereich. Schulen statten die Kinder mit Notebooks und Tablets aus – mit der Einführung des Lehrplans 21 ein noch nicht gesättigter Markt. Dass Acer auf den Bildungsbereich schielt, ist nicht neu. Schon vor zwei Jahren betonte der Hersteller gegenüber inside-channels.ch, dass man im Bildungsbereich "grosses Potential" sehe. (kjo)