Safe Swiss Cloud will Konkurrenz ins Cloud-Business bringen

Gemeinsam mit UPC Cablecom, Interxion und Solace Systems hat der Anbieter für Enterprise-Cloud-Infrastruktur, Safe Swiss Cloud, ein "One-Stop-Shop" genanntes Paket für den Finanzsektor aufgegleist.
 
FinTech-Unternehmen und Banken sollen damit nicht nur auf die IaaS-Services (Infrastructure as a Service) der Thalwiler zugreifen können, sondern via UPC Cablecom einen doppelt gesicherten Internet-Zugang respektive eine feste Glasfaserverbindungen erhalten, wobei Interxion für die Server die Räume in einen hochsicheren Rechenzentrum zur Verfügung stellt und Solace Systems das Messaging-as-a-Service liefert. Der Bezug läuft allein über Safe Swiss Cloud, die auch alles, was rund um den Betrieb der IaaS nötig ist, von den Servern bis zur Virtualisierung, liefert. Das Angebot verspricht "reduzierte Zugangskosten sowie gratis Cloud-Entwicklungskapazitäten".
 
Als zentrale Voraussetzung für dieses Paket wird herausgestrichen, dass die Cloud-Angebote den 2012 aktualisierten Vorgaben des Rundschreibens 2008/7 der Finanzmarktaufsicht (Finma) entsprechen, wie es in einer Mitteilung heisst. Hierin definiert die Finma detailliert die Regularien für ein Outsourcing in der Finanzbranche.
 
Wie Thomas Hilgendorff, COO von Safe Swiss Cloud, zu inside-channels.ch sagt, soll mit dem neuen Angebot vermehrt Konkurrenz in den hiesigen Markt für Finance-Cloud-Services kommen. Konkrete Namen ausser Swisscom wollte er zwar nicht nennen, sieht sich aber gut positioniert. In der Schweiz würden bereits eine der beiden Grossbanken und auch kleinere Banken solche Services bei Safe Swiss Cloud beziehen. Als konkrete One-Stop-Shop-Anwendungen im Fintech-Sektor verweist Hilgendorff auf einen elektronischen Pass, der für Unternehmen die Bankenbeziehungen abbildet. Aber auch im Wealth Management (Finanzplanung, Vermögensverwaltung, Anlageberatung) oder im Zahlungsverkehr und Kartengeschäft unterstütze man Fintech-Unternehmen dabei, Cloud-Services zu nutzen. (vri)