Stellenabbau bei Dell beginnt

Insider spricht von "Blutbad". Dell relativiert.
 
Der texanische Computerhersteller Dell steht vor einem umfangreichen Stellenabbau. Dies berichtet heute 'The Register'. Die britische News-Site hatte bereits Anfang Jahr über einen bevorstehenden Jobabbau berichtet. Damals war von womöglich weltweit 9000 zu streichenden Jobs die Rede.
 
Nun schreibt 'The Register' unter Berufung auf zwei Quellen, dass mindestens 15'000 Stellen abgebaut werden und dass die Massnahmen diese Woche beginnen sollen. Jedes Sitzungszimmer sei gebucht und die HR- und Security-Teams seien vollzählig.
 
Alle Geschäftsbereiche seien vom Stellenabbau betroffen, sagt eine der Quellen. "Es wird ein Blutbad", wird die anonyme Person zitiert. Laut dem Bericht dürften Support- und Engineering-Stellen stärker betroffen sein.
 
Dell weist Bericht zurück
Dell sagte dazu, der Bericht sei "sehr ungenau". Man könne aber bestätigen, dass ein kleiner Prozentsatz der Angestellten Abfindungen von Dell akzeptiert und das Unternehmen freiwillig verlassen habe. Man baue aber gleichzeitig in strategisch wichtigen Bereichen Personal auf, etwa im Hardware-Bereich, in der Software-Entwicklung, im Enginnering und im Kundensupport, so Dell in der Stellungnahme. (mim)