Windows und Office zum halben Preis

Das Kleingedruckte: Angebot gilt für 'OVS'-Kunden, die von Windows XP und Vista sowie von Office 2003 umsteigen.
 
Der grösste Konkurrent von Microsoft heisst zweifellos Microsoft. Denn je besser PC-Betriebssystem und Anwendungssoftware aus Redmond werden, desto geringer ist die Motivation der Kundschaft, Geld für den Erwerb von neuen Software-Versionen in die Hand zu nehmen. Und Windows XP und Office 2003 sind schon mal ziemlich gut.
 
Mit 'Software Assurance', einem Lizenzzusatz für grosse und mittelgrosse Kunden, die zum Bezug von neuen Software-Versionen ohne Zusatzkosten berechtigt, versucht Microsoft grosse Anwender dazu zu verlocken, möglichst immer die neuesten Programm-Versionen einzusetzen. Nun gibt es auch heftige Rabatte für Kleinfirmen.
 
So werden Microsoft-KMU-Kunden, die eine so genannte 'Open Value Subscription' (OVS) abschliessen, mit einem Rabatt von 50 Prozent gelockt. Der Rabatt gilt aber nicht für die ganze Dauer des Software-Mietvertrags, sondern nur für die erste Jahreszahlung und das Angebot ist nur bis Ende Juni 2010 gültig.
 
Für Windows und Office Professional
An das Angebot sind weitere Bedingungen geknüpft, denn es gilt nur für den Umstieg von Windows Vista und XP Professional auf Windows 7 und für den Umstieg von Office 2003 Professional sowie Office XP Professional auf Office 2010, das Mitte Jahr für das breite Publikum erhältlich sein wird.
 
Welche Lizenzform man hingegen hat, spielt keine Rolle. Der Rabatt ist also auch gültig, wenn man Windows oder Office in einer OEM-Version, also zusammen mit neuen PCs gekauft hat. Da Microsoft 'OSV' ausschliesslich über Reseller abschliesst, wird der Rabatt offiziell diesen gewährt und es bleibt ihnen überlassen, den Nachlass an Endkunden weiterzugeben.
 
Wie Microsoft-Sprecher Manuel Roetzinger auf Anfrage sagte, ist das Software-Mietmodell 'Open Value Subscription' in der Schweiz nicht sehr verbreitet. Der eigentlich substantielle Preisnachlass (vor allem für Office) wird als noch nicht für Jubelstürme in der Schweizer KMU-Landschaft sorgen. (Christoph Hugenschmidt)