Kaspersky und Symantec spannen mit Microsoft zusammen

Ab heute gibt es die Security-Software des russischen Herstellers Kaspersky auch für Office 365 des amerikanischen Riesen Microsoft. Das ist insofern interessant, weil die amerikanische Regierung den Bundesbehörden die Benutzung der Software von Kaspersky verboten hat, wogegen Kaspersky inzwischen klagt.

Kaspersky Security für Microsoft Office 365 erweitert insbesondere den Schutz Exchange Online um Filter für Spam, Phishing-Versuche, Ransomware und bösartige E-Mail-Anhänge. Derzeit sei die Software noch eng auf den Cloud-Mail-Schutz ausgerichtet, soll sich aber auf Wunsch ausbauen lassen. Die Software soll in allen Märkten verfügbar sein, könne online gekauft und 30 Tage kostenlos hier getestet werden.

Einen Tag vor der Ankündigung von Kaspersky hat auch Symantec eine Zusammenarbeit mit Microsoft angekündigt. Es handelt sich um einen Web Security Service für Microsoft Azure und ebenfalls Office 365. Laut Symantec adressiert der Cloud-basierte Dienst speziell den Schutz vor Malware und Datenverlust beim Rückgriff auf mobile Endgeräte und Apps. Wie das --https://redmondmag.com/articles/2018/02/07/symantec-web-security-and-office-365.aspx --'Redmond Magazine'-- schreibt, wird im Rahmen der Kooperation auch eine zusätzliche Schutzebene für Microsoft Azure bereitgestellt. Web Security Service ermögliche eine direkte und sichere Verbindung mit dem Internet, Office 365 sowie Azure und biete gleichzeitig Schutz vor Datenverlust.
 
Obwohl Microsoft einen eigenen Advanced-Threat-Protection- und Data-Loss-Prevention-Service hat, werde es mit Symantecs umfassendem Angebot an Sicherheits- und Compliance-Kontrollen ergänzt, heisst es dazu aus Redmond. Auch Symantec Web Security Service ist übrigens bereits verfügbar. (vri)