Schweizer Drucker­business im freien Fall

Die Distributoren von Drucker-Hardware haben in Europa im vierten Quartal 2017 vier Prozent weniger Printer verkauft als noch im Vorjahreszeitraum. Dabei konnten sie den Umsatz in Cash aber um drei Prozent steigern, was vor allem auf teurere Businessmodelle zurückzuführen sei, schreibt der Marktforscher Context.
 
In der Schweiz brach der Druckerverkauf aber um über ein Drittel ein, nachdem er im letzten Quartal noch stabil gewesen war. Context meldete immer wieder starke Einbrüche im Schweizer Druckermarkt, dieses Mal stehen beim Verkauf pro Stück unter dem Strich aber krasse rote 33,7 Prozent – das ist europäischer Negativrekord.
 
Marktführer bleibt in Europa HP mit 56 Prozent Anteil, gefolgt von Epson mit 31, Brother mit sieben und Canon mit vier Prozent des Marktes. Der einzige Vendor, der beim Stückverkauf zulegen konnte, war Canon, der 14 Prozent mehr verkaufte als im vierten Quartal 2016. (ts)