Möbel Pfister setzt neu auf GIA Informatik

Nach über 15 Jahren wechselt der Möbelhändler den Outsourcing-Partner aus.
 
2012 gab Möbel Pfister bekannt, den seit 2001 bestehenden Outsourcing-Vertrag mit der damaligen HP zum dritten Mal zu verlängern – bis 2017. Nun hat der Möbelhändler einen neuen IT-Dienstleister. Es handelt sich um GIA Informatik, wie der IT-Dienstleister mitteilt.
 
Wie GIA schreibt, waren eine Vielzahl von Partnern in die IT von Pfister involviert, etwa für das Printing, das automatisierte Kleinteilelager, die Kassensysteme oder die Webshop-Applikationen. Zahlreiche Schnittstellen und Abhängigkeiten hätten die Systemlandschaft komplex gemacht.
 
Den Start im Frühling 2017 bildete die Migration der umfangreichen IT-Systemlandschaft mit SAP ERP, CRM, Adobe Document Services, Web Dispatcher und Solution Manager. "Wir lösten die gesamte IT-Infrastruktur beim bisherigen Provider heraus und implementierten sie in unseren Datacentern. Bereits im Sommer 2017 nahmen wir diese Systeme in Betrieb", so Stefan Lerch, Account Manager bei GIA.
 
Bis Frühherbst habe man 170 virtuelle Server und 50 Terabyte Daten in die GIA-RZs migrieren und in Betrieb nehmen können. Man habe das Projekt zeitgerecht und ohne ungeplante Unterbrüche durchführen können, so das Fazit von GIA.
 
GIA bietet für Möbel Pfister ausserdem einen First-Level-Support. Das GIA-Team ist dabei am Hauptsitz von Pfister in Suhr stationiert. Auch das Netzwerk der Pfister-Gruppe sei ersetzt worden. Bei der gesamten Gruppe komme eine auf Huawei-Technologie basierte Wlan-Lösung zum Einsatz, die die Verkaufs-, Büro- und Logistikflächen abdecke.
 
Nach der Unternehmenstrennung in die beiden Firmen HPE und HP stiess HPE das Enterprise-Services-Business ab und legte es mit CSC im neuen Unternehmen DXC Technology zusammen. (kjo)