ICT-Dachverband lockt Startups mit Rabatten an die nigelnagelneue CeBIT

Die CeBIT steht wieder einmal vor der Tür, aber keine Schweizer Firma geht mehr hin? Ganz so schlimm ist es denn doch nicht. Auch wenn man letztes Jahr leere Hallen sah und solche, die man mit Drohnen-Flugwettbewerben zu bevölkern suchte.
 
Darum soll 2018 an der CeBIT alles anders werden, neuer, jünger, hipper. Die Messe ist nun ein "Business-Festival für Innovation und Digitalisierung" und Startups sollen eine tragende Rolle spielen, nicht bloss gefühlte 1000 ERP-Anbieter.
 
Auch ICTswitzerland stellt wieder einen Swiss Pavillon auf, diesmal im Bereich "Research & Innovation", wie der Dachverband meldet. Und nun können sich Startups darum bewerben, präsent zu sein.
 
"Eine perfekte Plattform fürs Matchmaking und das Networking", glauben die Organisatoren bieten zu können. Unter diesen befinden sich auch Innosuisse (ex-KTI) und Switzerland Global Enterprise.
 
Aber natürlich sind für die klammen Startups auch reduzierte Preise ein Argument und diese sollen sie kriegen. Zudem winken ein Pitch-Training und ein Mentoring-Programm.
 
Letztes Jahr, muss man sagen, war es für die Startups in einer eigenen Startup-Halle weder inspirierend noch erfolgsversprechend. Und dynamisch war primär, wie die Startup-Vertreter aus aller Welt mutterseelenallein auf ihren Smartphone-Displays herumtippten.
 
Aber das war ein anderes Konzept als 2018, darum wären Unkenrufe im Voraus völlig fehl am Platz. Im Swiss Pavillon war doch letztes Jahr einiges mehr los.
 
Wichtig scheint uns eine Lehre, welche die teilnehmenden Startups 2017 unisono zogen: Wer nicht im Vorfeld der Messe schon potentielle Kunden, Interessenten und Investoren kontaktiert, der hat schon halb verloren.
 
Die Präsentation samt Anmelde-Link findet sich hier (PDF). (mag)