Weniger Business-PCs für mehr Geld verkauft

Im vierten Quartal 2017 wurden in Westeuropa über die grossen Distributoren weniger Business-PCs verkauft als im Jahr zuvor. Gleichzeitig aber stieg der Umsatz mit den Geräten im Jahresvergleich an, wie der Marktforscher Context vermeldet. Demnach ging der Absatz gemessen an Stückzahlen um sechs Prozent zurück, der Umsatz aber ging um sechs Prozent nach oben. In der Schweiz verzeichnet der Marktforscher ein Umsatzwachstum von 7,6 Prozent.
 
Der kontinuierliche Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise (ASP) im Segment Business-PC-Segment habe somit den rückläufigen Absatz ausgleichen können, schreibt Context. Der ASP stieg im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 656 Euro.
 
Grund für die Preissteigerungen seien sowohl schwankende Wechselkurse als auch höhere Komponentenpreise. Ausserdem, so die Mitteilung, habe es – wie auch in den Quartalen zuvor – eine gestiegene Nachfrage nach höherpreisigen Produkten gegeben.
 
Dieser Trend hält laut Context auch künftig an. "Es wird erwartet, dass die Umsätze im kommerziellen Bereich weiterhin von der Nachfrageverschiebung zu höherwertigen Produkten profitieren werden, da sich die Nutzer weiterhin auf hohe Qualität, hohe Leistung und oft auch hohe Mobilität konzentrieren", kommentiert Context-Senior-Analyst Marie-Christine Pygott die Entwicklung. (kjo)