BIT sucht IT-Unterstützung für 88 Millionen Franken

Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat fünf Anbieter von IT-Dienstleitungen gesucht, die das Amt in den Bereichen Business Analyse, Requirements Engineering und Lösungsarchitektur unterstützen können. Es handle sich um eine Nachfolgeausschreibung für einen Vertrag, der nach vier Jahren auslaufe, so das BIT auf Nachfrage von inside-channels.ch.
  • Den Zuschlag haben nun die AWK Group, e3, Innovation Process Technology, Queo Swiss und SwissQ Consulting erhalten.
Die Gewinner haben Stundensätze zwischen 142 und 175 Franken offeriert. Die fünf Firmen werden über fünf Jahre Aufträge in der Höhe von insgesamt maximal 50 Millionen Franken erhalten.
 
Desweiteren hat das BIT Unterstützung für Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung gesucht. In fünf Losen wurden Rahmenverträge für die Individualentwicklung User Interface, Integration & Deployment sowie LAMP für die Jahre 2018 bis 2026 vergeben.
  • An EBP Schweiz, Zeix, Unic und AdNovum gingen Optionen
in Höhe von 19,5 Millionen Franken für User Interface Design.
  • An Bluesky IT-Solutions, YooApplications, Edorex und Adesso Schweiz wurden Rahmenverträge in Höhe von 9,5 Millionen Franken für User Interface Entwicklung vergeben.
  • Innovation Process Technology, Yenlo Switzerland und Trivadis erhielten optionale Verträge in Höhe von 2,5 Millionen Franken für Integration.
  • Innovation Process Technology erhielt einen Rahmenvertrag über 2,5 Millionen für Deployment.
  • Liip und Adfinis SyGroup erhalten optional bis 4 Millionen Franken für LAMP.
Die Stundensätze variieren zwischen 135 und 200 Franken. Die Gesamtsumme der Rahmenverträge beläuft sich auf 38 Millionen Franken.
 
Bei Bedarf wird jeweils ein Wettbewerb unter den Zuschlagsempfängern durchgeführt.
 
Optionen für die Modernisierung der Zollverwaltung
Im ersten Auftrag sind auch Optionen für die Modernisierung der Zollverwaltung DaziT in Höhe von 11 Millionen inbegriffen, die bis 2026 dauern können. In den fünf weiteren Aufträgen sind 13,5 Millionen Franken für DaziT-spezifische Optionen vorgesehen. Für das Projekt wurden im September vom Parlament 393 Millionen Franken Kredit genehmigt, damit soll der Zoll ins digitale Zeitalter überführt werden. Dies soll zur Entlastung der Wirtschaft sowie schlankeren Prozessen führen, zudem sollen Kunden alles via Online-Portal erledigen können. (ts)