Der Bund will Unmengen an Hardware kaufen

BIT, VBS und EDA brauchen knapp 180'000 Devices: Laptops, Desktops, Monitore, Thin Clients…
 
Der Bund sucht auf der Ausschreibungsplattform Simap unter dem Projekttitel "Arbeitsplatz Bund" ziemlich viel Hardware: 10'000 feste und 90'000 mobile Arbeitsplätze, 50'000 Business Monitore, 20'000 besonders widerstandsfähige (ruggedized) mobile PCs sowie 7'000 Thin Clients. Dieser bundesweite Bedarf des Bundesamts für Informatik (BIT), der Führungsunterstützungsbasis der Armee (FUB) sowie der Informatik des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) soll ausschliesslich optional – also ohne garantierte Mindestabnahmemenge – bis Mitte 2025 geliefert werden. Zum Lieferumfang gehören auch Support und Störungsbehebung.
 
Bei der Beschaffung fährt die Bundesverwaltung eine sogenannte Zwei-Produkte-Strategie. Die Liefermenge kann auf zwei verschiedene Herstellerprodukte aufgeteilt werden. Deshalb erhalten für alle vier Lose jeweils zwei verschiedene Hersteller beziehungsweise Lieferanten einen Zuschlag. Dieser garantiert aber, da die Vergabe ausschliesslich in Optionen erfolgt, noch nicht die tatsächliche Lieferung, wie die Vergabestelle ausdrücklich schreibt.
 
Ab heute können 180 Tage lang Angebote unterbreitet werden. Aufgrund des Umfangs und der Komplexität der Unterlagen werden im Februar zwei Fragerunden durchgeführt. (ts)