Econis erhält neuen CEO

Toni Fuchs geht auf eigenen Wunsch, ein Finanztech-CEO ist sein Nachfolger.
 
Toni Fuchs tritt per 31. März 2018 aus der Geschäftsleitung von Econis zurück. Sein Nachfolger heisst Per Trifunovic, teilt der IT-Dienstleister und Systemintegrator mit und stösst am 1. März zur Firma.
 
Trifunovic ist Informatik-Ingenieur ETH und arbeitet seit 25 Jahren für Dienstleister in der schweizerischen Finanzbranche. Ab 2005 und bis heute war er CEO des Finance-Technologie-Dienstleister BBP/D+H Switzerland.
 
Diese Firma fusionierte mit Misys kürzlich zu Finastra.
 
Toni Fuchs war seit 2015 Geschäftsleiter von Econis und hat laut Mitteilung die Firma auf die Finanzbranche fokussiert. "Er wird eine neue berufliche Herausforderung annehmen und verlässt Econis auf eigenen Wunsch", so die Mitteilung. Urs Rutschmann, GL-Mitglied von Econis, erklärt auf Anfrage von inside-channels.ch, dass Verwaltungsratspräsident Hans Blindenbacher interimistisch das operative Geschäft leite, Fuchs grössere Kunden betreue und die Übergabe verantworte.
 
Als Fuchs 2015 die CEO-Funktion antrat hiess es noch, dass damit eine Nachfolgeregelung gefunden werde solle, dies hat sich offensichtlich nicht bestätigt. Fuchs werde auch seine Beteiligung am Unternehmen auflösen, so Rutschmann.
 
Aktuell zählt Econis laut Rutschmann rund 70 Mitarbeitende, sämtliche sind in der Schweiz. Man befinde sich in einer Wachstumsphase, welches insbesondere dadurch befeuert werde, dass Econis letzten April den Auftrag zum Workplace-Infrastruktur-Betrieb für Valiant gewonnen hat. (mag)