Raiffeisen migriert erste Banken auf Avaloq

Projekt Rainbow: Seit heute sind 22 Raiffeisen-Banken produktiv auf Avaloq.
 
Im Monsterprojekt Rainbow wird bei Raiffeisen bekanntlich die Bankensoftware Dialba durch Avaloq abgelöst. Nun sind die ersten Banken migriert, wie 'Inside Paradeplatz' berichtet. Es handle sich um die erste Tranche, bestätigt Raiffeisen-Sprecherin Cécile Bachmann auf Anfrage von inside-it.ch. "Die 22 Banken sind seit heute produktiv."
 
Ursprünglich wollte man sämtliche der über 250 Raiffeisen-Banken in der Silvester-Nacht von 2017 auf 2018 auf die neue Avaloq-Plattform migrieren. Diesen Plan gab man schon im Frühjahr 2017 auf, wie Raiffeisen-COO Rolf Olmesdahl im Interview mit inside-it.ch sagte.
 
Per 1. Januar 2018 sollten es schliesslich 60 Banken sein. Im Dezember wurde aber bekannt, dass auch dieser Plan wackelte. Raiffeisen habe die Software-Plattform und die Prozesse in den Banken in sogenannten "Rainbow-Fit-Wochen" getestet und die Migration vorbereitet. Während die Banken für die Migration bereit gewesen seien, sei es die Software-Plattform nicht gewesen. "Die Plattform-Readiness ist zum Ende der Rainbow-Fit-Wochen noch nicht im geforderten Masse gegeben", so die Raiffeisen-Sprecherin im Dezember.
 
Bis zum Jahresende wurde an der Plattform-Readiness gearbeitet und am 29. Dezember sei der finale Go-Live-Entscheid gefällt worden. Welche Banken nun zu Jahreswechsel migriert wurden, gibt das Unternehmen auf Anfrage nicht bekannt. Es handle sich aber um ein "repräsentatives Sample aus der ganzen Schweiz", sagt Bachmann.
 
Ein nächster Migrationstermin ist für Ostern 2018 angesetzt. Wie viele Banken dann dran sind, ist derzeit noch nicht klar. Dies müsse noch geprüft werden. (kjo)