Six entert den Markt mit eigenem Security Operations Center

In Kürze gibt es Security-as-a-Service für alle Branchen.
 
Bekannt ist, dass Six ein eigenes Security Operations Center (SOC) aufbaut. Dieses basiert auf Cognitive Computing von IBM Watson und QRadar Advisor. Nun gibt es News zum Stand der Dinge.
 
Das SOC läuft aktuell im Pilotbetrieb und wird Anfang 2018 eröffnet. Es ist bei Six selbst in Zürich integriert.
 
Das SOC baute Six initial primär für sich selbst, aber die Firma plant jetzt schon, es zahlenden Kunden zu öffnen. Dies bestätigt Jürg Schneider, Mediensprecher von Six, auf Anfrage.
 
Die Gründe sind simpel. Weil der Betrieb eines SOC Six viel Geld kostet (auch wenn Schneider nicht sagen will wieviel) und weil die nötigen Analysten rar sind: "Wir möchten den Banken ermöglichen, sich wieder auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren", lässt sich Thomas Rhomberg, SOC-Verantwortlicher und Head Security Transformation bei Six, zitieren.
 
Damit betritt ein weiterer Player den umkämpften wie lukrativen Security-Markt. Und Potential gibt es im Bankensegment. Six bestätigt mit dem SOC nämlich indirekt, was die Finma vor einigen Monaten bemängelt hat: Die Security diverser Schweizer Banken ist verbesserungswürdig.
 
Ist das SOC im Januar 2018 offiziell eröffnet, will Six kleinere und mittlere Banken als Kunden gewinnen, aber auch Versicherer. In der Folge stehe man allen Firmen offen, so Schneider.
 
Wie das Angebot und das Pricing aussehen sollen, will der Six-Sprecher noch nicht kommunizieren.
 
In den letzten Monaten hatten die Security-Spezialisten Infoguard, NTT Security und auch Ispin eigene Security Operations Center auf- und ausgebaut. (Marcel Gamma)