70'000 User-Daten aufgetaucht – Melani rät zur Überprüfung

Mit einem Online-Tool kann überprüft werden, ob eine E-Mail-Adresse betroffen ist.
Der Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani wurden 70'000 Zugangsdaten zu Internet-Diensten zugestellt, bestehend aus Login und Passwort. In vielen Fällen sei der User-Name eine E-Mail-Adresse, schreibt Melani.
 
Woher die Daten stammen, teilt Melani nicht mit. Sie seien der Analysestelle aus einer vertrauenswürdigen Quelle zugestellt worden. Zumindest ein Teil der E-Mail-Adressen sei sehr alt, so Melani auf Anfrage von inside-it.ch. Es könne daher nicht ausgeschlossen werden, dass ein Teil der Daten schon vor längerer Zeit entwendet worden sei. Unter den Daten finden sich auch .ch-E-Mail-Adressen. Es handle sich aber nicht ausschliesslich um Schweizer E-Mail-Adressen, führt der stellvertretende Leiter von Melani, Max Klaus, an.
 
Die Analysestelle rät dazu, E-Mail-Adressen in einem dafür zur Verfügung gestellten Onlinetool zu überprüfen. Falls eine Adresse betroffen sei, solle das Passwort sämtlicher Online-Konten geändert werden, die mit der E-Mail-Adresse oder dem User-Name verknüpft sind, so der Rat der Meldestelle. (kjo)