BYOD jetzt auch für Luzerner Lehrer

Die Lehrpersonen der Luzerner Kantons- und Berufsfachschulen werden künftig im Unterricht auf eigenen Endgeräten arbeiten, statt auf fest installierten Geräten. Während die Berufsschüler ihre eigenen Geräte in den Unterricht mitbringen müssen, stehen den Lehrern zwei Optionen offen: Sie können wählen, ob sie ein eigenes Geräte oder eines vom Kanton verwenden wollen.
 
Die Umstellung soll ab Frühjahr 2018 im Rahmen des ordentlichen kantonalen Geräteersatzes an den Schulen erfolgen. Die Ausrüstung der Lehrpersonen mit den Endgeräten sowie die Erarbeitung des technischen Konzepts sei in enger Zusammenarbeit mit der Dienststelle Informatik des Kantons durchgeführt worden, schreibt die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung.
 
Durch den Verzicht auf die bis anhin fest installierten Geräte in den Schul- und Vorbereitungszimmern und, weil vermehrt persönliche Geräte verwendet werden, könnten die geplanten Geräte sowie der IT-Support im bisherigen Budgetrahmen finanziert werden, heisst es weiter. Die jährlichen Kosten für die 1500 PCs der betroffenen Lehrpersonen belaufen sich künftig auf 450'000 Franken.
 
Lehrer, die das eigene Gerät verwenden, erhalten eine Spesenentschädigung von 300 Franken pro Jahr. Eine technische Unterstützung durch den Kanton ist hierbei nicht vorgesehen. Wenn die Lehrer ein Kantonsgerät anfordern, erhalten sie dieses fertig konfiguriert und der notwendige technische Support wird vom Kanton übernommen. (kjo)