Amazon scheucht Alexa in die Büros

Der Echo-Dot von Amazon.
Nachdem die digitalen Sprachassistenten Einzug in die Wohnzimmer von Privatpersonen gehalten haben, sollen sie nun auch in Unternehmen ihre Dienste verrichten. Laut 'Wall Street Journal' werde Amazon eine Business-Version von Echo vorstellen. Den smarten Lautsprecher mit der digitalen Assistentin Alexa hat Amazon im Jahr 2014 angekündigt, mit der neuen Version soll nun eine neue Kundenbasis gewonnen werden.
 
Schon jetzt können Nutzer über Alexa Sprachanrufe tätigen oder den Feed der Security-Kamera abrufen – Funktionen, die sich auch im Unternehmensumfeld anbieten. Angestellte sollen über Alexa künftig Termine in den Kalender eingetragen, Sitzungszimmer buchen oder Büromaterial bestellen können, schreibt die US-Zeitung.
 
Alexa verfügt über sogenannte Skills, Zusatzfunktionen, auch von Drittanbietern, die heruntergeladen werden können. Skills eignen sich unter anderem für die Bedienung anderer Smart-Home-Geräte. So könnte Alexa etwa mit dem Befehl "Starte das Meeting" das Licht dimmen, die Rollläden herunterlassen und den Projektor einschalten – sofern diese Geräte kompatibel sind.
 
Laut Bericht würde auch von Drittanbietern passende Software geliefert werden, wie etwa von der SAP-Reisesparte Concur. Mit "Alexa, frag Concur wann ich los zum Flughafen muss" erhielte man die Information basierend auf dem Flugplan, den Verkehrsinformationen oder ÖV-Fahrplan. (kjo)