Konkursgericht billigt den Plan zur Restrukturierung von Avaya

Vor zwei Wochen hatte Avaya den Plan angekündigt, man wolle noch 2017 den Ausstieg aus dem Konkursverfahren nach US-Recht ("Chapter 11") schaffen.
 
Nun hat der Anbieter von Telefonie- und Unified-Communications-Produkten sein Ziel erreicht. Dies jedenfalls besagt die Medienmitteilung von Avaya. Das zuständige New Yorker Gericht habe die Reorg-Pläne akzeptiert.
 
Laut Aussagen der Firma bleiben 2,9 Milliarden Dollar langfristige Schulden und rund 300 Millionen Dollar vorrangige und kurzfristig fällige. Man habe den Schuldenberg, rund 6 Milliarden Dollar, also fast halbiert. Nächstes Jahr, so die Mitteilung, spare man rund 200 Millionen Dollar an Ausgaben für Schuldzinsen im Vergleich zu 2016.
 
Als Teil der Rettungsmassnahmen hatte Avaya sein Netzwerkgeschäft an Extreme Networks verkauft. Bislang hatte die Flucht der Firma in den Gläubigerschutz unseres Wissens keine Auswirkungen auf Avaya Schweiz. (mag)