Sharing Economy wird beliebter und Silver Surfer häufiger

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat aktualisierte Zahlen zur Internetnutzung in der Schweiz vorgelegt. Die Zahl der Internetuser ist auf 90 Prozent angestiegen. Fast die ganze Schweizer Bevölkerung zwischen 15 und 54 Jahren hat einen Internetzugang. Die Anteile haben sich seit 2014 kaum verändert. Die Sättigungsgrenze in dieser Altersgruppe sei erreicht, schreibt das BFS. Stark zugenommen aber hat die Internetnutzung – wenig überraschend – bei Personen ab einem Alter von 65 Jahren. Heute nutzen 77 Prozent von ihnen das Internet; 2014 waren es 62 Prozent. Auch knapp die Hälfte der über 75-Jährigen ist mittlerweile ans Netz angeschlossen.
 
Der Anteil der ans Internet angeschlossenen Haushalte sei in den verschiedenen Regionen der Schweiz ähnlich hoch. Einzige Ausnahme bilde das Tessin, das laut BFS bereits in früheren Erhebungen etwas zurücklag.
 
Sharing Economy wird beliebter
Aus der Erhebung geht zudem hervor, dass immer mehr Internetnutzer ein Angebot der Sharing Economy nutzen. Mehr als ein Viertel der Internetuser mache von dieser Konsumart Gebrauch.
 
In den Bereichen Beherbergung und Transport wird die Sharing Economy hauptsächlich von jüngeren Menschen genutzt. Die grosse Mehrheit der Nutzer ist zwischen 15 und 44 Jahre alt.
 
Sicherheit wird ignoriert
Wie aus den Zahlen des BFS weiter hervorgeht, nutzt rund ein Drittel der Internetuser in der Schweiz keine Sicherheitssoftware oder weiss nicht, ob eine entsprechende Software installiert ist. Dieser Anteil sei seit 2010 kontinuierlich gewachsen. Das BFS nennt zwei Gründe für dies: Einerseits sei in vielen Haushalten nur eine Person für Security-Fragen zuständig. Andererseits spiele die automatische Installation und Verwaltung von Sicherheitssoftware, deren Funktionsweise den Usern manchmal nicht bekannt sei, auf den PCs eine Rolle. (kjo)