Salt erzielt mehr Gewinn dank Stellenabbau

Der Mobilfunkanbieter Salt hat auch im dritten Quartal des laufenden Jahres eine Umsatzeinbusse erlitten. So gingen die Einnahmen um sieben Prozent auf 269 Millionen Franken zurück, wie einem Analystenbericht der Deutschen Bank zu entnehmen ist.
 
Das Unternehmen, das dem französischen Unternehmer Xavier Niel gehört, informiert nur die Gläubiger, nicht aber die Öffentlichkeit über den Geschäftsgang. Schon im ersten Semester hatte die Gesellschaft deutlich weniger Umsatz erzielt. Die Erlöse gingen damals um 8,5 Prozent auf 502,2 Millionen Franken zurück.
 
Zum Vergleich: Sunrise wies letzte Woche für das dritte Quartal für das Mobilfunkgeschäft eine Umsatzeinbusse von 4,7 Prozent aus.
 
Laut dem Analystenbericht gewann Salt aber Kunden. Das Nettowachstum wird im Abobereich auf 8000 und im Prepaid-Segment auf 14'000 beziffert.
 
Verbessert hat sich bei Salt der operative Gewinn. Dieser nahm um 9,1 Prozent auf 128 Millionen Franken zu. Schon im ersten Halbjahr hatte diese Kennzahl um 2,8 Prozent auf 212,9 Millionen Franken zugelegt. Dabei hatte die Reduktion des Personalbestandes geholfen, um knapp sieben Prozent auf 708 Vollzeitstellen. (sda/kjo)