Sozialplan bei Avaloq Sourcing

37 Entlassungen auf April bis Dezember 2018 ausgesprochen.
 
Die schlechte Nachricht kam Ende Oktober. Avaloq Sourcing muss an den drei Standorten Tessin, Nyon und Adliswil, Zürich maximal 60 Stellen abbauen. Der Wegfall der zwei historischen Grosskunden BSI und Generali konnte offenbar nicht ganz kompensiert werden.
 
Nun hat der Schweizer BPO-Arm von Avaloq die Verhandlungen mit der Personalvertretung abgeschlossen. Resultat: Aus den maximal 60 Entlassungen sind 37 geworden. Die betroffenen Mitarbeitenden wurden gemäss Avaloq informiert. Die Kündigungen werden per April bis Dezember 2018 ausgesprochen. Zudem wurde gemäss Avaloq ein Sozialplan ausgearbeitet.
 
Avaloq Sourcing baut offenbar einige weitere Stellen ab, konnte dies aber mittels Frühpensionierungen, freiwilligen Abgängen und internen Versetzungen in der Avaloq-Gruppe umsetzen. Vom Stellenabbau nicht betroffen sind die internationalen Standorte der Avaloq-Gruppe und der Software-Entwickler Avaloq Evolution in Zürich, teilt das Unternehmen mit. Auch betont man, dass der Verlust der beiden ehemaligen Grosskunden BSI und Generali "keine wesentlichen Auswirkungen auf Gruppenebene" habe. Man sei in Bezug auf das Geschäftsjahr 2017 "auf Kurs".
 
Im März 2017 ist das Beteiligungsunternehmen Warburg Pincus bei Avaloq eingestiegen. Das Private-Equity-Unternehmen will den Zürcher Software-Hersteller in drei bis fünf Jahren an die Börse bringen. (hc)