Die Umsätze im Schweizer PC-Markt steigen im Oktober

"Im Oktober 2017 waren die PC-Preise in allen westeuropäischen Ländern höher als im Vorjahr", so Marie-Christine Pygott, Senior Analyst beim Marktforscher Context. "In den meisten Ländern führte dies bei den Distributoren zu Umsatzwachstum bei gleichzeitig niedrigeren Absatzzahlen".
 
Dieses Fazit zieht eine aktuelle Mitteilung von Context. Die grössten Distributoren konnten ihre PC-Umsätze also weiter steigern, nachdem laut Context der Anstieg im dritten Quartal 2017 schon deutlich gewesen sei.
 
Nach einzelnen Ländern gesplittet sieht das Bild differenzierter aus: In der Schweiz ist die Welt der PC-Umsätze in Ordnung, Context meldet plus 15,1 Prozent Umsatz im Oktober und im Vergleich zum Vorjahresmonat.
 
Natürlich könnten die Distis nun neidisch auf Portugal schauen (plus 20,7 Prozent) oder nach Norwegen (plus 25,9 Prozent). Oder mitleidig auf Frankreich blicken (minus 2,2 Prozent). Doch all das hilft nichts. Denn Context liefert keinen Kontext, der erklären würde, warum sich nationale Märkte so unterschiedlich entwickeln und wie die Umsätze erkauft wurden.
 
Immerhin deckt sich Pygotts Aussage von sinkenden Stückzahlen mit denjenigen von Gartner. Diese Analysten hatten für das dritte Quartal 2017 bilanziert, die Hersteller hätten in Stückzahlen gerechnet nun zwölf Quartale in Folge mit einem rückläufigen PC-Markt zu kämpfen. (mag)