Industrieller 3D-Druck von HP wird günstiger

Mit dem Jet Fusion 3D 4210 erweitert der Hersteller HP sein 3D-Drucker-Portfolio. Geschaffen für eine industrielle 3D-Fertigung verringere die neue Lösung die Gesamtbetriebskosten und erlaube gleichzeitig grössere Produktionsvolumen, schreibt HP. Die Stückkosten würden um bis zu 65 Prozent geringer ausfallen, als bei anderen 3D-Druckmethoden. Bestehende Jet-Fusion-Kunden können das 3D-4210-Upgrade ab sofort vorbestellen. Ab März 2018 soll die neue 3D-Drucklösung kommerziell verfügbar sein.
 
Gleichzeitig kündigt HP neue Materialien und Mitglieder für die Open-Materials-Plattform an. Mittlerweile verzeichne man über 50 Chemieunternehmen, die sich aktiv an der Materialentwicklung beteiligen. Neu hinzugekommen sind das im Bereich chemotechnischer Mahl- und Raffinationsprodukte spezialisierte Unternehmen Dressler Group und der Hersteller von Spezialchemikalien Lubrizol.
 
Bei den neuen Materialien handelt es sich "3DHigh Reusability PA 11", ein Material zur Fertigung von Funktionsteilen, die sich durch Stossfestigkeit und Formbarkeit auszeichnen würden und sich etwa für Prothesen, Sportartikel oder Scharniere eigne. "3D High Reusability PA 12 Glaskugelgefüllt" sei Formstabilität und eigne sich für Einsatzbereiche, die eine hohe Steifheit verlangen, etwa für die Herstellung von Gehäusen oder Werkzeugen. "3D High Reusability Polypropylen" sei ein widerstandsfähiges Material, das hohe Flexibilität, chemische Widerstandsfähigkeit und Wasserfestigkeit biete. (kjo)
 
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