SAK kauft iWay

Vlnr: Matthias Oswald (Geschäftsführer iWay), Guido Honegger, SAK-CEO Stefano Garbin und Andreas Schwizer (Bereichsleiter SAKnet).
Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke übernehmen iWay. Der ISP, bis anhin in Besitz von Matthias Oswald und Guido Honegger, findet damit eine frühzeitige Nachfolgeregelung.
 
Der Energiebetreiber St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) kauft seinen Partner und Subunternehmer iWay. Rückwirkend auf den 1. Januar 2017 übernimmt die SAK 100 Prozent der iWay-Aktien, wie die Unternehmen mitteilen. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
 
iWay war bis anhin zu 90 Prozent in Besitz von Gründer und Geschäftsleiter Matthias Oswald. Zehn Prozent hatte iWay-Verwaltungsrat und Internet-Unternehmer Guido Honegger inne, erklärt das Unternehmen auf Anfrage von inside-channels.ch.
 
Man arbeite seit mehreren Jahren eng zusammen. SAK begann im Jahr 2010 mit dem Bau einer Glasfaserinfrastruktur und lancierte 2014 eigene Dienste. Damals habe sich SAK für iWay als Sub-Lieferanten entschieden. Gemeinsam entwickelten die Unternehmen Kommunikationsdienste. Man ergänze sich gut, heisst es in der Mitteilung.
 
Während iWay seit mehr als 20 Jahren im nationalen ISP-Geschäft tätig ist und digitale Dienste entwickelt, baut die SAK ihr Glasfasernetz laufend aus. Durch den Zusammenschluss soll nun das Know-how gebündelt werden. "Gemeinsam sind wir noch näher am Markt und können auf die sich stetig verändernden Kundenbedürfnisse rasch mit der Lancierung neuer Produkte reagieren", glaubt Andreas Schwizer, Bereichsleiter SAKnet.
 
Der ISP iWay hat seinen Sitz in Zürich. Wie die Unternehmen weiter mitteilen, bleibe iWay eigenständig. Sowohl die strategische Ausrichtung als auch die Organisation des 1995 gegründeten Unternehmens bleibe unverändert: Das Management von iWay und alle 35 Mitarbeitenden bleiben an Bord. "Die fortschreitende Digitalisierung bietet enorme Chancen, entwickelt sich aber auch in schnellem Tempo weiter. Im Wissen darum wollte ich die Nachfolgeregelung frühzeitig an die Hand nehmen", lässt sich Oswald in der Mitteilung zitieren. (kjo)