Immer mehr Informatik-Grenzgänger (und ein Kanton hat den allerersten)

Grenzgänger Informatik Q3/2016 bis Q3/2017 (Quelle: BfS)
Die Anzahl von Grenzgängern in der Schweizer Informatik wächst ungebremst. Ende drittes Quartal waren es laut der neuesten Auswertung des Bundesamts für Statistik (BfS) total 7654 ausländische Informatikerinnen und Informatiker, die ihr Geld in der Schweiz verdienen.
 
Auf kantonaler Ebene verzeichnen alle grösseren Kantone Wachstum. Die meisten Informatik-Grenzgänger sind wie erwartet im grenznahen Bereich zu finden, sie pendeln nach Genf (2163), Rang zwei belegt das Tessin (1506), gefolgt von Basel-Stadt (1364).
 
Eine veritable Premiere zeigt sich beim Kanton Uri: Der erste ausländische Informatiker pendelt seit dem letzten Quartal Richtung Altdorf. Damit hat wirklich jeder Schweizer Kanton seine Grenzgänger in der Informatik.
 
Auffallend ist zudem der überproportional hohe Frauenanteil unter den Grenzgängern: 2370 Frauen zählt das BfS und 5283 Männer. In der Schweizer ICT-Branche sind laut Dachverband ICTswitzerland nur etwa 14,7 Prozent der Beschäftigten weiblich.
 
Als Erhebungsstichtag nennt das BFS den letzten Arbeitstag des Quartals. Die Daten sind bis Ende 3. Quartal 2017 aktualisiert. (mag)