Opacc hat Versprechen vom letzten Jahr umgesetzt

Mit dem Update seiner ERP-Software auf die Version 16.10 legt Opacc nun vor, was in zentralen Punkten bereits an der Hausmesse im Oktober 2016 angekündigt worden ist. So wurden an der 13. "OpaccConnect" sogenannte Cloud-Clients angekündigt, die jetzt verfügbar sind, wie Pressesprecher Urs Amrein auf Anfrage bestätigt. Damit können Opacc-Anwender jetzt ohne Terminalserver oder Citrix auf das System zugreifen. Zudem ermöglichen die Cloud-Clients die Client-basierte Integration mit anderen SaaS-Lösungen wie Office 365, wie inside-channels.ch damals bereits schrieb.
 
Laut Amrein vereinfacht sich auf diese Weise die bisher komplexe Nutzung, weil ein Cloud-Client jetzt wie alle Anwendungen über das Opacc-Cloud-Center ohne aufwändige technische Konfiguration zu betreiben ist. Gleichzeitig sei nun auch der standortunabhängige ERP-Zugriff realisiert und für die interne IT reiche "nun ein einfaches Deployment (Installation und Betrieb)", so die Mitteilung von heute.
 
Weiter ist jetzt auch die damals angekündigte einfachere Mediennutzung umgesetzt, wie Amrein ebenfalls bestätigt. Damit verspricht die Version 16.10 die Integration der Dokumenten- respektive Medienverwaltung in der ERP-Landschaft. So sollen neu beispielsweise PDF-Dokumente, E-Mails, Bilder oder Videos in einer zentralen Datenbank gehalten und bei Bedarf in beliebigen Formaten auf allen Kanälen verfügbar gemacht werden.
 
Als Einsatzszenario wird auf Bilder verwiesen, die jetzt auf Opaccs zentraler Datendrehscheibe, der 2014 lancierten Integrationsplattform Oxas, hochaufgelöst eingecheckt und abgespeichert werden. Das System rechne dann diese Dateien auf beliebige vordefinierte Auflösungsstufen automatisch herunter.
 
Schliesslich weist man bei Opacc noch auf ein neu eingebautes Groupware-Widget hin, das die Anzeige von Outlook-Daten im ERP-Dashboard erlaube. Konkret seien damit Termine, Kontakte und andere persönliche Einträge laufend via Exchange-Server aktuell und im ERP sichtbar, heisst es in der Mitteilung weiter. Neu sei schliesslich, dass sich über die Geschäfts-Software jetzt auch bei Opacc der ab 2019 verpflichtende Swiss QR-Code gemäss ISO 20022 auf Rechnungen abbilden und ausdrucken lässt. (vri)