Europäischer Gaming-Markt wächst stark, Schweiz schwächelt

Laut Zahlen der Analysten von Context hat sich der Umsatz im europäischen Gaming-Markt im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,7 Prozent gesteigert. Etwas anders sieht es in der Schweiz aus: Hierzulande konnte der Umsatz um lediglich 3,5 Prozent gesteigert werden.
 
Der Gaming-Bereich erstreckt sich bei Context über eine relativ breite Palette, die PCs, Komponenten, Displays und Accessoires umfasst. Der Umsatz mit Gaming-Monitoren konnte im Q2 des laufenden Jahres um 76,8 Prozent zulegen, wovon etwa AOC, Dell und Phillips profitierten.
 
Mit Grafikkarten wurde 35,7 Prozent mehr Umsatz gemacht, mit VR-ready Grafikkarten gar 121 Prozent, wobei der Absatz von letzteren sowohl von Gamern als auch von Crypto-Minern angetrieben wurde.
 
Zu den Gewinnern zählen laut Context HP und Dell mit den Systemen Omen und Alienware. Deren Marktanteil ist zusammen von sechs auf 15 Prozent gestiegen.
 
Einen Impuls im Gaming-Markt erwartet Context von Virtual Reality. Dieser werde momentan von den hohen Hardwarepreisen und der abwartenden Haltung der Softwareentwickler gebremst. Das werde sich aber ändern und könne zu einer Verdreifachung des High-End VR-Marktes führen. (ts)