Nokia streicht 310 Stellen und ändert den Fokus

Gerade erst hat Nokia mit einem Gewinnsprung getrumpft, doch jetzt werden Stellen gestrichen. Es trifft bis zu 310 Arbeitsplätze in der 1090-köpfigen Techniksparte. Wie das Unternehmen mitteilt, werde der Fokus künftig verstärkt auf dem Thema digital Health liegen. Zudem werde man sich auf das Patent- und Markenlizenzgeschäft konzentrieren. Der Stellenabbau soll Mitarbeiter in Finnland, den USA und Großbritannien treffen.
 
Begründet wird der Abbau mit der unerwartet langsamen Entwicklung im Virtual-Reality-Markt (VR). Konkret werde man die Weiterentwicklung der im Sommer 2015 lancierten Ozo genannten VR-Kamera und -Hardware einstellen, hiess es. Nicht betroffen sei das bisherige Ozo-Angebot.

Als Wachstumsbereich gilt bei den Finnen neu der Gesundheitssektor, er soll nun ausgebaut werden. Diesbezüglich wird insbesondere auf den im letzten Jahr erfolgten Zukauf der französischen Firma Withings verwiesen. Der nun angepasste Fokus erlaube mit entsprechenden Investitionen die Präsenz im digitalen Gesundheitsmarkt bedeutend zu vergrössern und man müsse diese Gelegenheit nutzen, liess sich Gregory Lee, Nokias Chef der Technologie-Sparte, zitieren. (vri)