Avaloq sieht sich nach Halbjahres­ergebnis gut aufgestellt

Nachdem der Softwarehersteller Aqvaloq zum Geschäftsjahr 2016 erstmals Bilanzzahlen offen gelegt hat, folgen nun die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2017 des zuvor eher verschwiegenen Unternehmens. Avaloq habe in den ersten sechs Monaten des Jahres wesentliche Fortschritte erzielt, so eine Mitteilung des Unternehmens, und von den laufenden Investitionen in die Avaloq Banking Suite und dem allgemeinen Trend hin zu und Dienstleistungen im Bereich Transaktionsverarbeitung und SaaS-Dienstleistungen profitiert.
 
Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um drei Prozent auf 253,1 Millionen Franken. Das bereinigte EBITDA habe sich um 257 Prozent auf 36,3 Millionen Franken erhöht. Die Gesamtausgaben seien um acht Prozent gesunken, schreibt Avaloq und die Marge verbesserte sich um 10,2 Punkte auf 14,3 Prozent. In der Mitteilung weist Avaloq auch auf die Bewertungen von Moody's und Standard & Poor's hin. Beide Rating-Agenturen beurteilen das Unternehmen als "stabil".
 
Im ersten Halbjahr habe Avaloq 13 Projekte mit einem Go Live bei Banken, darunter Axion Swiss Bank, abgeschlossen. Ausserdem habe man mehrere Software-Installationen im Rahmen des Projekts Rainbow abgeschlossen. Dabei handelt es sich um die Erneuerung der Raiffeisen-IT durch das Arizon genannte Joint Venture von Raiffeisen und Avaloq.
 
"Wir haben die Profitabilität deutlich erhöht, die Gesamtausgaben gesenkt und mit Warburg Pincus einen starken neuen globalen Partner an unsere Seite geholt. Dies gibt uns Rückenwind und verschafft uns eine gute Ausgangslage, um Wachstumschancen zu nutzen", lässt sich Francisco Fernandez, Group CEO und Verwaltungsratspräsident von Avaloq in der Mitteilung zitieren. (kjo)