DXC zeigt die ersten Zahlen seit dem Zusammen­schluss

Mike Lawrie, CEO und President von DXC Technology.
Der IT-Gigant DXC Technology, der aus der Fusion von CSC und HPE Enterprise Services entstanden ist, hat seine Geschäftstätigkeit im April aufgenommen und nun die Ergebnisse zum ersten Quartal präsentiert. In den drei Monaten von April bis Juni 2017 setzte DXC 5,9 Milliarden Dollar um. Ein Jahr zuvor belief sich der Umsatz auf 6,4 Milliarden Dollar, wie ein Proformavergleich von DXC zeigt. Der Gewinn auf Stufe EBIT betrug 245 Millionen Dollar.
 
In der Sparte Global Business Services setzte DXC 2,27 Milliarden Dollar um. Daraus resultierte ein Gewinn von 282 Millionen Dollar. Das Segment Global Infrastructure Services erwirtschaftete einen Umsatz von 2,97 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 290 Millionen Dollar. Weitere 677 Millionen Dollar Umsatz stammen aus dem Government-Business in den USA.
 
Das Resultat wurde belastet durch Restrukturierungskosten in Höhe von 190 Millionen Dollar. Hinzu kamen 124 Millionen Dollar Zusatzkosten für die Integration, so das Unternehmen. "Im ersten Quartal hat DXC seine Ziele für Umsatz, Gewinn und Cash Flow erreicht", sagt CEO Mike Lawrie. Ausserdem habe man wichtige Meilensteine bezüglich dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen erreicht.
 
DXC werde einen Jahresumsatz von etwa 26 Milliarden US-Dollar erzielen, schätzte das US-Magazin 'CRN' allerdings vor Zusammenschluss von CSC und der HPE-Services-Sparte. Laut aktueller Mitteilung visiert DXC nun aber für das Geschäftsjahr 2018 einen Jahresumsatz zwischen 24 Milliarden und 24,5 Milliarden Dollar an. (kjo)