Transtec im Insolvenzverfahren

Das Trauerspiel um den deutsche High-End-Assemblierer Transtec geht in die letzte Runde. "Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Transtec AG wurde eröffnet", heisst es heute in einer Mitteilung: "Das zuständige Amtsgericht hat die bisher bestehende Eigenverwaltung aufgehoben".
 
Erst Anfang des Monats war erklärt worden, dass es "trotz intensiver Bemühungen von Vorstand und Aufsichtsrat bisher nicht gelungen ist, einen Investor für die Transtec AG zu finden". Zuvor war die Fortführung mit einem modifizierten Konzept, Transtec wollte als "Lösungs- und Serviceanbieter für smarte IT-Lösungen" auftreten, gescheitert.
 
Für das nun vom Amtsgericht Tübingen eröffnete Insolvenzverfahren wurde Rechtsanwalt Holger Leichtle aus Stuttgart zum Insolvenzverwalter bestellt. Jetzt gehe es darum, noch bestehende Kundenaufträge ordnungsgemäss abzuarbeiten. Solange werde auch noch CEO Mario Kuhn weiterarbeiten, heisst es weiter.
 
Was mit den noch drei Mitarbeitern in Brüttisellen geschieht, ist unklar. Anrufe landen auf der Combox und blieben bis Redaktionsschluss unbeantwortet. (vri)