Cisco stellt eine neue UCS-Server-Familie vor

Im Labor will Cisco mit seiner neu vorgestellten UCS-M5-Serverfamile (Unified Computing System) eine Leistungssteigerung für datenintensive Workloads wie Echtzeit-Analytik und In-Memory-Computing von bis zu 86 Prozent gegenüber der vorherige Generation erreicht haben. Die Speicherkapazitäten haben sich gegenüber den Vorgängern verdoppelt, heisst es in einer Mitteilung.

Damit unterstreicht Cisco einmal mehr das Thema Beschleunigung, das schon ein zentrales Argument für den Ende letzten Jahres lancierten UCS S3260 Storage Server war. Echtzeit-Analytik und schnellere Entscheidungsfindung würden wettbewerbsfähiger machen, was ein Umdenken in Sachen Rechenzentrumsinfrastruktur erfordere, sagt denn auch Liz Centoni, Senior Vice President und General Manager von Cisco Computing Systems, bei der jetzt erfolgte M5-Lancierung.
 
Wie es heute heisst, sind die fünf M5-Server mit Intels Xeon-Scalable-Prozessoren ausgestattet und verfügen über einen sogenannten Workload Optimization Manager zur Lastverteilung in der Infrastruktur und der Auswertung von Hybrid-Cloud-Workloads. Die Software verspricht gemeinsam mit der hauseigenen Server-Verwaltungs-Software UCS Director 6.5 die IT vor Ort effizienter steuern zu können.
 
Vorgestellt wird der Blade-Server UCS B200 M5 als grundlegendes und vielseitiges Arbeitspferd in Rechenzentren, das maximal zwei GPUs unterstützt. Ciscos zweiter neuer Blade-Server heisst UCS B480 M5 und adressiert unter anderem virtualisierte Workloads und solche für speicherintensive, unternehmenskritische Anwendungen. Von den drei Rack-Servern wird der UCS C220 M5 neben anderem als Enterprise-Infrastruktur- und Applikations-Server beschrieben und der UCS C240 M5 als Speicher- und I/O-optimierter Server unter anderem für grosse Datenanalysen.
 
Der dritte Rack-Server, der UCS C480 M5, adressiert neben vielem anderem In-Memory-Datenbanken und soll bis zu sechs GPUs und 32 Plattenlaufwerke unterstützen. Präzise beschrieben werden die neuen Geräte hier. (vri)