Oculus Rift-Preise sinken schon wieder stark

Warum? Warum sinken die Preise für die VR-Brille Oculus Rift schon zum zweiten Mal in 2017? Und sinken tun sie in den USA und Europa, aktuell zahlt man noch 399 Dollar, nachdem letzten März der Preis auf 599 Dollar gesenkt worden war. Im europäischen Raum werden nun noch 450 Euro für Brille und Controller fällig, dies für eine begrenzte Zeit.
 
Vielleicht hilft der Preisvergleich mit der marktführenden Sony PlayStation VR (aktuell 460 Dollar, inklusive Headset und Controller).
 
These eins: Die Oculus-Rift-Preise sinken, weil man das Facebook-Produkt nur kaufe, wenn man sich auch einen teuren Gaming-Computer leisten könne. Diese These verficht 'MIT Technology Review'.
 
These zwei: Rechtzeitig zu Weihnachten kommt eine neue und man will noch die Lager leeren. Diese These hat keine starken Verfechter.
 
Gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters' widerspricht Jason Rubin, Vice President "Content" bei Oculus. Die Preissenkung sei kein Indiz für schwache Verkäufe, sondern dass man nun in den Massenmarkt vorstossen könne, nun da es mehr Games dafür gebe.
 
Allerdings kann es Oculus nicht so wahnsinnig gut gehen: Man schloss kürzlich die eigenen Filmstudios und setzt nun auf externe Content-Lieferanten und verlor einen 500-Millionen-Prozess gegen den Video-Game-Produzenten ZeniMax Media.
 
HTC übrigens, senkt für Vive die Preise nicht, sie liegen nach wie vor bei stolzen 799 Dollar. (mag)